Die Symphtome

Die Symphtome der Schilddrüsenüberfunktion Herzklopfen, Herzrasen hoher Blutdruck Nervosität, Reizbarkeit, Rastlosigkeit Muskelschwäche, Muskelschmerzen Zittern der Hände Schlafstörungen Schwitzen, feuchtwarme Haut Heißhunger und Durst Gewichtsverlust trotz großer Essensmengen Kopfschmerzen Durchfall Störungen im Menstruationszyklus (unregelmäßige oder verstärkte Blutungen, Ausbleiben der Regelblutung) Zunahme des sexuellen Bedürfnisses (auch Abnahme möglich, wenn auch seltener) und auch diese Symphtome können auftreten und sollten auf jeden fall ernst genommen werden. Augenerkrankung (endokrine Orbitopathie) Gelenkschmerzen und Schwellungsgefühl in den Gelenken (eventuell auch hormonell ausgelöst) Rückenschmerzen ohne sicheren organischen Befund Muskelschmerzen (eventuell auch hormonell ausgelöst) Verhärtung von Sehnen und Muskeln Unterschiedliche Hautveränderungen, Haarausfall Knochenneubildung an den Fingerendgliedern (Akropachie) Derbe Hautveränderungen an den Streckseiten der Unterschenkel (prätibiales Myxödem) Stimmungslabilität (sowohl durch Immunkrankheit ausgelöst, als auch durch hormonelle Veränderungen) Übelkeit und Magen-Darmprobleme (eventuell auch hormonell ausgelöst) Allgemeine Schwäche Grippeähnliche Symptome Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen (Trigeminusneuralgie)

4 Kommentare 28.7.12 18:37, kommentieren

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Was ist Morbus Basedow

Morbus Basedow ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet: Das Abwehrsystem des Körpers greift "irrtümlich" eigenes Gewebe an, in diesem Fall hauptsächlich das der Schilddrüse. Die Schilddrüse (Glandula thyroidea) liegt an der Vorderseite des Halses unterhalb des Kehlkopfes. Die kleine Drüse produziert die lebenswichtigen Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone beeinflussen viele Körperfunktionen, darunter Stoffwechsel, Kreislauf und Psyche. Zur Herstellung der Hormone benötigt die Schilddrüse Jod, das mit der Nahrung aufgenommen wird. Bei Morbus Basedow bilden die Körper-Abwehrzellen fälschlicherweise Abwehrstoffe (Antikörper), die an Schilddrüsenzellen binden – genauer an den sogenannten TSH-Rezeptor. Das treibt die Drüse an, verstärkt Schilddrüsenhormone zu produzieren. Es kommt zur Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Die Schilddrüse arbeitet fleißiger, als sie eigentlich sollte.

1 Kommentar 28.7.12 18:23, kommentieren